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Startseite » Klassik » Nach Komponisten » Vivaldi, Antonio
Vivaldi's Seasons

Vivaldi’s Seasons

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Artikelnummer: 0827949087561 Kategorie: Vivaldi, Antonio
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Inhalt

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  • Ein musikalisches Gemälde der Natur
    • Frühling: Erwachen der Natur
    • Sommer: Hitze und Gewitter
    • Herbst: Ernte und Jagd
    • Winter: Eis und Kälte
  • Die Bedeutung der „Vier Jahreszeiten“
  • Die Sonette: Eine literarische Ergänzung
    • Beispiel: Das Sonett zum Frühling
  • Verschiedene Interpretationen und Einspielungen
  • Vivaldis Einfluss auf die Musikgeschichte
  • Die „Vier Jahreszeiten“ als Spiegelbild der menschlichen Emotionen
  • FAQ – Häufige Fragen zu Vivaldis „Vier Jahreszeiten“
    • Was macht Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ so besonders?
    • Wer war Antonio Vivaldi?
    • Welche Instrumente werden in den „Vier Jahreszeiten“ verwendet?
    • Wo kann ich die Noten für die „Vier Jahreszeiten“ finden?
    • Wie lange dauert eine Aufführung der „Vier Jahreszeiten“?
    • Gibt es die „Vier Jahreszeiten“ auch für andere Instrumente?
    • Welche Einspielung der „Vier Jahreszeiten“ ist die beste?

Die „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi sind mehr als nur Musik – sie sind eine Reise durch die Natur, ein Spiegelbild menschlicher Emotionen und ein unvergängliches Meisterwerk der Barockmusik. Tauchen Sie ein in die Welt von Frühling, Sommer, Herbst und Winter, interpretiert von einem der größten Komponisten aller Zeiten.

Ein musikalisches Gemälde der Natur

Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ sind ein Zyklus von vier Violinkonzerten, die jeweils einen der Jahreszeiten gewidmet sind. Ursprünglich um 1718-1720 entstanden und 1725 zusammen mit acht weiteren Konzerten als Teil der Sammlung „Il cimento dell’armonia e dell’inventione“ (Der Wettstreit zwischen Harmonie und Erfindung) veröffentlicht, stellen sie eine einzigartige Verbindung von Musik und Natur dar. Jedes Konzert ist in drei Sätze unterteilt (schnell – langsam – schnell), die die typischen Merkmale und Stimmungen der jeweiligen Jahreszeit musikalisch erfassen.

Vivaldi ging jedoch noch einen Schritt weiter: Er versah jedes Konzert mit einem Sonett, das die jeweilige Jahreszeit beschreibt. Diese Sonette sind nicht nur eine literarische Ergänzung, sondern eine Art Programm für die Musik. Sie geben dem Hörer einen Einblick in Vivaldis Vorstellungswelt und helfen ihm, die musikalischen Bilder besser zu verstehen. Es wird vermutet, dass Vivaldi die Sonette selbst verfasst hat, was die enge Verbindung zwischen Wort und Ton noch unterstreicht.

Frühling: Erwachen der Natur

Der Frühling (La primavera) beginnt mit einem freudigen Allegro, das das Erwachen der Natur feiert. Vogelgesang, sanftes Murmeln von Bächen und das Blühen der Blumen werden musikalisch dargestellt. Die Solovioline imitiert kunstvoll die Stimmen verschiedener Vogelarten, während die Streicher den sanften Wind und das Rauschen der Blätter darstellen.

Der langsame Satz, Largo e pianissimo sempre, versetzt uns in eine friedliche Landschaft. Ein schlafender Schäfer wird von dem Murmeln der Blätter und dem Bellen seines Hundes überrascht. Die gedämpften Violinen erzeugen eine Atmosphäre der Ruhe und Beschaulichkeit.

Das abschließende Allegro pastorale ist ein lebhaftes Tanzlied, das die Freude und Ausgelassenheit des Frühlings widerspiegelt. Nymphen und Hirten tanzen zu den Klängen einer Dudelsack, dargestellt durch die Borduntöne der Streicher. Die Musik ist voller Energie und Lebensfreude und fängt die Essenz des Frühlings perfekt ein.

Sommer: Hitze und Gewitter

Der Sommer (L’estate) beginnt mit einem drückenden Allegro non molto, das die sengende Hitze der Sonne und die Erschöpfung der Natur darstellt. Mensch und Tier sind von der unerträglichen Hitze geplagt. Die Solovioline imitiert das Summen von Insekten und das Knistern trockenen Grases.

Der langsame Satz, Adagio e piano – Presto e forte, ist ein dramatischer Kontrast zum ersten Satz. Er schildert die Angst vor einem herannahenden Gewitter. Blitze zucken am Himmel, Donner grollt in der Ferne und die Musik wird immer bedrohlicher.

Das abschließende Presto ist ein heftiges Gewitter, das über die Landschaft hereinbricht. Hagel peitscht auf die Erde, Wind heult und die Musik ist voller Dramatik und Spannung. Am Ende des Satzes beruhigt sich das Gewitter allmählich und die Natur atmet auf.

Herbst: Ernte und Jagd

Der Herbst (L’autunno) beginnt mit einem fröhlichen Allegro, das die Erntezeit feiert. Bauern tanzen und singen nach der erfolgreichen Ernte. Die Musik ist voller Lebensfreude und Dankbarkeit. Die Solovioline imitiert das Lachen und Singen der Bauern.

Der langsame Satz, Adagio molto, versetzt uns in eine friedliche Szene. Betrunkene Schläfer genießen den süßen Schlaf nach dem Weinfest. Die gedämpften Violinen erzeugen eine Atmosphäre der Ruhe und Beschaulichkeit.

Das abschließende Allegro ist eine wilde Jagd, die die Energie und Spannung des Herbstes widerspiegelt. Hörner schallen durch den Wald, Hunde bellen und die Jäger verfolgen ihre Beute. Die Musik ist voller Dynamik und Kraft und fängt die Atmosphäre der Jagd perfekt ein.

Winter: Eis und Kälte

Der Winter (L’inverno) beginnt mit einem eisigen Allegro non molto, das die Kälte und Starre des Winters darstellt. Mensch und Natur sind von Eis und Schnee bedeckt. Zähneklappern, Stampfen mit den Füßen und der Versuch, sich am Feuer zu wärmen, werden musikalisch dargestellt.

Der langsame Satz, Largo, ist ein Moment der Ruhe und Besinnung. Man sitzt am Kaminfeuer und genießt die Wärme und Geborgenheit. Draußen tobt der Sturm, aber im Inneren herrscht Frieden und Ruhe.

Das abschließende Allegro ist ein weiteres Bild des Winters. Man gleitet auf dem Eis aus und stürzt. Der Wind peitscht ins Gesicht und die Kälte dringt bis ins Mark. Die Musik ist voller Dramatik und Spannung, aber auch von Humor und Ironie.

Die Bedeutung der „Vier Jahreszeiten“

Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ sind nicht nur ein Meisterwerk der Barockmusik, sondern auch ein bedeutendes Werk der Programmmusik. Sie gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Werken der klassischen Musik und haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Die Verbindung von Musik und Natur, die Vivaldi in seinen Konzerten geschaffen hat, ist einzigartig und berührt die Menschen bis heute. Die „Vier Jahreszeiten“ sind ein zeitloses Zeugnis der menschlichen Kreativität und ein Spiegelbild der Schönheit und Vielfalt der Natur.

Die Werke haben eine immense Popularität erlangt, die weit über die Welt der klassischen Musik hinausgeht. Sie wurden in zahlreichen Filmen, Fernsehsendungen und Werbespots verwendet und sind somit Teil des kollektiven Gedächtnisses geworden. Die eingängigen Melodien und die lebhaften musikalischen Bilder machen die „Vier Jahreszeiten“ zu einem unvergesslichen Hörerlebnis für Jung und Alt.

Die „Vier Jahreszeiten“ haben auch eine wichtige Rolle in der Musikgeschichte gespielt. Sie haben die Entwicklung der Programmmusik beeinflusst und Komponisten wie Ludwig van Beethoven und Hector Berlioz inspiriert. Vivaldis innovative Verwendung von Instrumenten und seine Fähigkeit, musikalische Bilder zu erzeugen, haben neue Maßstäbe gesetzt und die Musikwelt nachhaltig geprägt.

Die Sonette: Eine literarische Ergänzung

Die Sonette, die Vivaldi seinen „Vier Jahreszeiten“ beifügte, sind ein wesentlicher Bestandteil des Werkes. Sie geben dem Hörer einen Einblick in Vivaldis Vorstellungswelt und helfen ihm, die musikalischen Bilder besser zu verstehen. Jedes Sonett beschreibt die typischen Merkmale und Stimmungen der jeweiligen Jahreszeit. Die Sonette sind in italienischer Sprache verfasst und bestehen aus jeweils 14 Versen. Sie folgen dem traditionellen Sonett-Schema mit zwei Quartetten und zwei Terzetten.

Die Sonette sind nicht nur eine literarische Ergänzung, sondern eine Art Programm für die Musik. Sie geben dem Hörer eine Anleitung, wie er die Musik interpretieren soll. Die Sonette beschreiben die konkreten Ereignisse und Stimmungen, die Vivaldi in seiner Musik darstellen wollte. So wird beispielsweise im Sonett zum Frühling das Erwachen der Natur, der Gesang der Vögel und das Murmeln der Bäche beschrieben. Diese Beschreibungen helfen dem Hörer, die musikalischen Bilder besser zu verstehen und die Musik noch intensiver zu erleben.

Es ist bemerkenswert, dass die Musik und die Sonette in einer engen Beziehung zueinander stehen. Vivaldi hat die Musik so komponiert, dass sie die Inhalte der Sonette widerspiegelt. So imitiert beispielsweise die Solovioline im Frühling den Gesang der Vögel, wie er im Sonett beschrieben wird. Diese enge Verbindung von Wort und Ton macht die „Vier Jahreszeiten“ zu einem einzigartigen Kunstwerk.

Die Sonette sind ein Beweis für Vivaldis künstlerische Vielseitigkeit. Er war nicht nur ein begnadeter Komponist, sondern auch ein talentierter Dichter. Die Sonette zeigen, dass Vivaldi ein tiefes Verständnis für die Natur und die menschlichen Emotionen hatte. Er war in der Lage, seine Eindrücke und Empfindungen in Worte und Töne zu fassen und so ein unvergängliches Kunstwerk zu schaffen.

Beispiel: Das Sonett zum Frühling

Hier ist ein Auszug aus dem Sonett zum Frühling, um einen Eindruck von der poetischen Qualität der Texte zu geben:

Giunt‘ è la Primavera e festosetti
La Salutan gl‘ Augei con lieto canto,
E le fonti col Mormorio de i venti
Le vaghe vaghe Zeffiretti intanto

Vengon coprendo l‘ aere di nero ammanto
E Lampi, e tuoni ad annuntiarla eletti:
Indi tacendo questi, gl‘ Augelletti;
Tornan di nuovo al lor canoro incanto:

E quindi sul fiorito ameno prato
Al caro suono d‘ un pastorale Zampogno
Ballan Ninfe e Pastor nel tetto amato

Diese Verse beschreiben auf anschauliche Weise das Erwachen der Natur, den Gesang der Vögel und das Tanzen von Nymphen und Hirten auf einer blühenden Wiese. Die Musik Vivaldis fängt diese Bilder perfekt ein und erzeugt ein unvergessliches Hörerlebnis.

Verschiedene Interpretationen und Einspielungen

Die „Vier Jahreszeiten“ sind ein beliebtes Werk für Interpreten und Ensembles auf der ganzen Welt. Es gibt unzählige Einspielungen des Werkes, von historischen Aufnahmen bis hin zu modernen Interpretationen. Jede Einspielung bringt eine eigene Nuance und Perspektive auf die Musik ein. Die Wahl der richtigen Einspielung ist daher eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Einige der bekanntesten und renommiertesten Einspielungen der „Vier Jahreszeiten“ sind:

  • I Musici: Eine der ersten und einflussreichsten Einspielungen des Werkes. Die Interpretation von I Musici ist geprägt von Präzision und Eleganz.
  • Nigel Kennedy & English Chamber Orchestra: Eine unkonventionelle und aufregende Interpretation, die das Werk einem breiten Publikum zugänglich gemacht hat. Kennedys virtuoses Geigenspiel und seine unorthodoxe Herangehensweise haben für Furore gesorgt.
  • Fabio Biondi & Europa Galante: Eine historisch informierte Aufführung, die sich an den Originalinstrumenten und der Spielweise der Barockzeit orientiert. Biondis Interpretation ist temperamentvoll und leidenschaftlich.
  • Anne-Sophie Mutter & Trondheim Soloists: Eine moderne Interpretation, die die Schönheit und Tiefe des Werkes betont. Mutters virtuoses Geigenspiel und die Präzision der Trondheim Soloists machen diese Einspielung zu einem besonderen Hörerlebnis.

Neben diesen bekannten Einspielungen gibt es noch viele weitere interessante Interpretationen der „Vier Jahreszeiten“. Es lohnt sich, verschiedene Einspielungen zu vergleichen und diejenige zu finden, die einem am besten gefällt. Jede Einspielung bietet eine neue Perspektive auf dieses zeitlose Meisterwerk.

Bei der Wahl der richtigen Einspielung sollte man auch auf die Klangqualität achten. Eine gute Aufnahme kann das Hörerlebnis deutlich verbessern. Es gibt Einspielungen, die in verschiedenen Formaten erhältlich sind, wie z.B. CD, SACD oder High-Resolution-Audio. Die Wahl des richtigen Formats hängt von den eigenen technischen Möglichkeiten und Vorlieben ab.

Unabhängig von der gewählten Einspielung ist es wichtig, sich auf die Musik einzulassen und die Schönheit und Vielfalt der „Vier Jahreszeiten“ zu genießen. Das Werk ist ein Spiegelbild der Natur und der menschlichen Emotionen und bietet dem Hörer eine unvergessliche Reise durch die Jahreszeiten.

Vivaldis Einfluss auf die Musikgeschichte

Antonio Vivaldi war einer der einflussreichsten Komponisten des Barock. Sein Werk hat die Entwicklung der Musikgeschichte maßgeblich geprägt. Vivaldi war ein Pionier in der Entwicklung des Solokonzerts und hat die Form des Konzerts nachhaltig beeinflusst. Er war auch ein Meister der Instrumentation und hat neue Klangfarben und Effekte in seine Musik integriert. Seine Musik zeichnet sich durch ihre Lebendigkeit, ihre Virtuosität und ihre eingängigen Melodien aus.

Vivaldis Einfluss auf die Musikgeschichte ist vielfältig. Er hat zahlreiche Komponisten inspiriert, darunter Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Joseph Haydn. Bach hat Vivaldis Konzerte transkribiert und studiert und sich von Vivaldis Stil beeinflussen lassen. Händel hat Vivaldi persönlich getroffen und sich von seiner Musik inspirieren lassen. Haydn hat Vivaldis Konzerte aufgeführt und seine Kompositionstechniken studiert.

Vivaldis Einfluss reicht jedoch weit über die Barockzeit hinaus. Auch Komponisten der Klassik, Romantik und Moderne haben sich von seiner Musik inspirieren lassen. Ludwig van Beethoven hat Vivaldis Konzerte geschätzt und seine Werke studiert. Hector Berlioz hat Vivaldis Programmmusik bewundert und sich von seinen musikalischen Bildern inspirieren lassen. Igor Strawinsky hat Vivaldis Musik als Vorbild für seine eigenen Kompositionen genannt.

Vivaldis Musik hat auch einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Geigenmusik geleistet. Er war selbst ein virtuoser Geiger und hat zahlreiche Werke für Violine komponiert. Seine Violinkonzerte sind technisch anspruchsvoll und erfordern ein hohes Maß an Virtuosität. Vivaldi hat die Technik des Geigenspiels weiterentwickelt und neue Spieltechniken eingeführt. Seine Violinkonzerte sind bis heute ein fester Bestandteil des Repertoires für Geiger.

Vivaldis Musik hat auch einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Oper geleistet. Er hat über 50 Opern komponiert, die jedoch lange Zeit in Vergessenheit geraten waren. In den letzten Jahrzehnten sind Vivaldis Opern jedoch wiederentdeckt worden und werden zunehmend aufgeführt. Vivaldis Opern zeichnen sich durch ihre dramatische Gestaltung, ihre virtuosen Arien und ihre eingängigen Melodien aus.

Vivaldis Musik hat bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Seine Werke werden weltweit aufgeführt und von einem breiten Publikum geschätzt. Vivaldi ist einer der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte und sein Werk wird auch in Zukunft die Menschen begeistern.

Die „Vier Jahreszeiten“ als Spiegelbild der menschlichen Emotionen

Die „Vier Jahreszeiten“ sind nicht nur eine musikalische Darstellung der Natur, sondern auch ein Spiegelbild der menschlichen Emotionen. Jede Jahreszeit ist mit bestimmten Stimmungen und Gefühlen verbunden. Vivaldi hat diese Emotionen in seiner Musik auf subtile und eindringliche Weise zum Ausdruck gebracht.

Der Frühling steht für Freude, Hoffnung und Erneuerung. Die Musik des Frühlings ist voller Lebensfreude und Energie. Sie spiegelt das Erwachen der Natur und die Freude über den Neubeginn wider. Die Melodien sind eingängig und beschwingt und vermitteln ein Gefühl von Optimismus und Zuversicht.

Der Sommer steht für Hitze, Leidenschaft und Dramatik. Die Musik des Sommers ist geprägt von intensiven Gefühlen und kontrastreichen Stimmungen. Sie spiegelt die sengende Hitze der Sonne, die Leidenschaft der Liebe und die Dramatik von Gewittern wider. Die Melodien sind expressiv und leidenschaftlich und vermitteln ein Gefühl von Intensität und Lebendigkeit.

Der Herbst steht für Dankbarkeit, Melancholie und Vergänglichkeit. Die Musik des Herbstes ist geprägt von ruhigen und besinnlichen Stimmungen. Sie spiegelt die Dankbarkeit für die Ernte, die Melancholie über das Vergehen der Zeit und die Vergänglichkeit des Lebens wider. Die Melodien sind ruhig und harmonisch und vermitteln ein Gefühl von Frieden und Besinnlichkeit.

Der Winter steht für Kälte, Einsamkeit und Besinnung. Die Musik des Winters ist geprägt von düsteren und melancholischen Stimmungen. Sie spiegelt die Kälte der Natur, die Einsamkeit des Winters und die Besinnung auf das Wesentliche wider. Die Melodien sind einfach und eindringlich und vermitteln ein Gefühl von Ruhe und Stille.

Die „Vier Jahreszeiten“ sind ein Spiegelbild der menschlichen Emotionen und ein Ausdruck der menschlichen Erfahrung. Sie zeigen, dass das Leben aus Freude und Leid, aus Hoffnung und Verzweiflung, aus Leidenschaft und Besinnung besteht. Vivaldi hat diese Gegensätze in seiner Musik auf eindrucksvolle Weise zum Ausdruck gebracht und so ein zeitloses Meisterwerk geschaffen.

FAQ – Häufige Fragen zu Vivaldis „Vier Jahreszeiten“

Was macht Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ so besonders?

Die „Vier Jahreszeiten“ sind besonders, weil sie auf einzigartige Weise Musik und Natur verbinden. Vivaldi gelingt es, die typischen Merkmale und Stimmungen jeder Jahreszeit musikalisch einzufangen und dem Hörer ein lebendiges Bild der Natur zu vermitteln. Die Kombination aus virtuosem Geigenspiel, eingängigen Melodien und programmatischen Sonetten macht das Werk zu einem unvergesslichen Hörerlebnis.

Wer war Antonio Vivaldi?

Antonio Vivaldi (1678-1741) war ein italienischer Komponist, Violinist, Priester und Musikpädagoge des Barock. Er gilt als einer der bedeutendsten Komponisten seiner Zeit und hat die Entwicklung des Solokonzerts maßgeblich geprägt. Vivaldi war bekannt für seine Virtuosität, seine Kreativität und seine Fähigkeit, musikalische Bilder zu erzeugen.

Welche Instrumente werden in den „Vier Jahreszeiten“ verwendet?

Die „Vier Jahreszeiten“ sind Violinkonzerte, das heißt, sie sind für Solovioline und Streichorchester (Violinen, Violen, Violoncelli, Kontrabässe) geschrieben. Gelegentlich werden auch Cembalo oder Orgel als Continuo-Instrumente eingesetzt.

Wo kann ich die Noten für die „Vier Jahreszeiten“ finden?

Die Noten für die „Vier Jahreszeiten“ sind in verschiedenen Ausgaben erhältlich. Sie können in Musikgeschäften oder online erworben werden. Es gibt sowohl Urtextausgaben, die sich an der Originalhandschrift Vivaldis orientieren, als auch bearbeitete Ausgaben für verschiedene Besetzungen.

Wie lange dauert eine Aufführung der „Vier Jahreszeiten“?

Eine Aufführung der „Vier Jahreszeiten“ dauert in der Regel etwa 40 Minuten. Jedes der vier Konzerte (Frühling, Sommer, Herbst, Winter) dauert etwa 10 Minuten.

Gibt es die „Vier Jahreszeiten“ auch für andere Instrumente?

Ja, es gibt zahlreiche Bearbeitungen der „Vier Jahreszeiten“ für andere Instrumente, wie z.B. Flöte, Gitarre, Klavier oder Akkordeon. Diese Bearbeitungen ermöglichen es, das Werk auch mit anderen Instrumenten zu spielen und zu genießen.

Welche Einspielung der „Vier Jahreszeiten“ ist die beste?

Die Frage, welche Einspielung der „Vier Jahreszeiten“ die beste ist, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Es gibt unzählige Einspielungen des Werkes, von historischen Aufnahmen bis hin zu modernen Interpretationen. Einige der bekanntesten und renommiertesten Einspielungen sind die von I Musici, Nigel Kennedy & English Chamber Orchestra, Fabio Biondi & Europa Galante und Anne-Sophie Mutter & Trondheim Soloists.

Bewertungen: 4.8 / 5. 641

Zusätzliche Informationen
Verlag

Naxos

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