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Sinfonie Nr. 1 Linz Version (1868)

Sinfonie Nr. 1 Linz Version (1868)

26,19 €

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Artikelnummer: 0845221080925 Kategorie: Symphonik
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Inhalt

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  • zur Sinfonie Nr. 1 in c-Moll, Linzer Fassung (1868)
  • Die Entstehung und der Kontext der Linzer Fassung
    • Die Bedeutung der Linzer Fassung innerhalb von Bruckners Schaffen
  • Eine detaillierte Analyse der Sätze
    • Der erste Satz: Allegro molto moderato
    • Der zweite Satz: Adagio
    • Der dritte Satz: Scherzo. Lebhaft
    • Der vierte Satz: Finale. Allegro animato
  • Der Einfluss Richard Wagners
  • Die Instrumentation
  • FAQ – Häufig gestellte Fragen
    • Was ist der Unterschied zwischen der Linzer und der Wiener Fassung?
    • Für wen ist die Linzer Fassung der Sinfonie Nr. 1 geeignet?
    • Welche Einspielungen der Linzer Fassung sind empfehlenswert?
    • Wie kann ich die Sinfonie Nr. 1 in der Linzer Fassung optimal genießen?
    • Welche anderen Werke von Bruckner sind ähnlich wie die Sinfonie Nr. 1 (Linzer Fassung)?

Entdecken Sie die zeitlose Schönheit und den unvergleichlichen Zauber von Anton Bruckners Sinfonie Nr. 1 in der erhabenen „Linzer Fassung“ von 1868. Dieses Meisterwerk, ein Eckpfeiler der Romantik, entführt Sie in eine Welt voller ergreifender Melodien, kraftvoller Harmonien und tiefgründiger Emotionen. Tauchen Sie ein in die Klangwelten eines Komponisten, der die Musikgeschichte nachhaltig geprägt hat und lassen Sie sich von der Ausdrucksstärke und dem spirituellen Gehalt dieser Sinfonie berühren.

zur Sinfonie Nr. 1 in c-Moll, Linzer Fassung (1868)

Anton Bruckners Sinfonie Nr. 1, in der hier angebotenen „Linzer Fassung“ von 1868, markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der Schaffensgeschichte des Komponisten. Entstanden in einer Zeit intensiver Auseinandersetzung mit den musikalischen Strömungen seiner Epoche, insbesondere dem Einfluss Richard Wagners, offenbart dieses Werk bereits die unverkennbare Handschrift Bruckners, seinen monumentalen Stil und seine tiefe spirituelle Überzeugung. Die „Linzer Fassung“ stellt eine Überarbeitung der ursprünglichen Komposition von 1866 dar und zeugt von Bruckners unermüdlichem Streben nach Perfektion und seinem Wunsch, seine musikalische Vision bestmöglich zu verwirklichen.

Diese Sinfonie ist weit mehr als nur eine Sammlung von Noten; sie ist eine klanggewaltige Erzählung, eine Reise durch verschiedene Gefühlswelten, von strahlender Freude und erhabener Feierlichkeit bis hin zu tiefster Melancholie und dramatischer Zerrissenheit. Bruckner gelingt es auf einzigartige Weise, das Orchester als ein Instrument von immenser Ausdruckskraft zu nutzen, um seine innersten Empfindungen und seine tiefe Verbundenheit mit dem Göttlichen zum Ausdruck zu bringen. Die Sinfonie Nr. 1 ist somit ein Schlüsselwerk, um das Schaffen Bruckners in seiner ganzen Vielfalt und seinem spirituellen Tiefgang zu verstehen.

Die Entstehung und der Kontext der Linzer Fassung

Nachdem Bruckner 1863 zum Leiter des Linzer Domchors ernannt worden war, befand er sich in einer Phase intensiver künstlerischer Entwicklung. Die Auseinandersetzung mit den Werken Richard Wagners, insbesondere mit dessen Opern, übte einen tiefgreifenden Einfluss auf seinen Kompositionsstil aus. Bruckner war fasziniert von Wagners revolutionären Harmonien, seiner orchestralen Klangpracht und seiner Fähigkeit, dramatische Inhalte musikalisch umzusetzen. Gleichzeitig blieb er jedoch seinen eigenen musikalischen Wurzeln, seiner Verehrung für die klassischen Meister und seiner tiefen Religiosität treu.

Die erste Fassung der Sinfonie Nr. 1 entstand im Jahr 1866. Bruckner war jedoch mit dem Ergebnis nicht vollständig zufrieden und unterzog das Werk einer umfassenden Überarbeitung. Die „Linzer Fassung“ von 1868 stellt das Resultat dieser intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Schaffen dar. Bruckner nahm zahlreiche Änderungen an der Instrumentation, der Harmonik und der formalen Struktur vor, um die Aussagekraft der Sinfonie zu verstärken und seine musikalische Vision klarer zum Ausdruck zu bringen.

Die Uraufführung der „Linzer Fassung“ fand am 9. Mai 1868 in Linz statt und wurde vom Komponisten selbst dirigiert. Das Publikum reagierte gespalten auf das Werk. Während einige Zuhörer von der Originalität und der Ausdrucksstärke der Musik beeindruckt waren, kritisierten andere die ungewöhnliche Harmonik und die formale Komplexität. Trotz der gemischten Reaktionen hielt Bruckner an seiner Sinfonie fest und betrachtete sie als einen wichtigen Schritt in seiner künstlerischen Entwicklung.

Die Bedeutung der Linzer Fassung innerhalb von Bruckners Schaffen

Die „Linzer Fassung“ der Sinfonie Nr. 1 nimmt eine Schlüsselstellung im Gesamtwerk Bruckners ein. Sie markiert den Übergang von seinen frühen, noch stark von der Tradition geprägten Kompositionen hin zu seinem späteren, unverkennbar eigenen Stil. In dieser Sinfonie finden sich bereits zahlreiche Elemente, die für Bruckners Schaffen charakteristisch sind: die Verwendung von monumentalen Klangmassen, die kontrastreiche Gegenüberstellung von thematischen Blöcken, die Verwendung von Pausen und Generalpausen als dramatische Gestaltungsmittel sowie die tiefe spirituelle Durchdringung der Musik.

Die Sinfonie Nr. 1 diente Bruckner als Experimentierfeld, um neue kompositorische Techniken zu erproben und seinen eigenen musikalischen Weg zu finden. Sie ist somit ein wichtiges Bindeglied zwischen seinen frühen Werken und seinen späteren Meisterwerken wie den Sinfonien Nr. 4, 5, 7 und 8. Wer Bruckners Schaffen wirklich verstehen möchte, kommt an der Auseinandersetzung mit der „Linzer Fassung“ der Sinfonie Nr. 1 nicht vorbei.

Eine detaillierte Analyse der Sätze

Die Sinfonie Nr. 1 in c-Moll, Linzer Fassung (1868), besteht aus vier Sätzen, die in ihrer formalen Anlage und ihrem musikalischen Charakter unterschiedliche Facetten des Brucknerschen Schaffens offenbaren:

  1. Allegro molto moderato: Der erste Satz, in Sonatenform gehalten, beginnt mit einem kraftvollen und energiegeladenen Hauptthema, das von den Streichern vorgestellt wird. Dieses Thema prägt den gesamten Satz und kehrt in verschiedenen Variationen und Modulationen immer wieder. Das Seitenthema, in Es-Dur gehalten, steht im Kontrast zum Hauptthema und zeichnet sich durch seinen lyrischen und kantablen Charakter aus. Die Durchführung ist von dramatischer Zuspitzung geprägt, bevor die Reprise die Themen in veränderter Form wiederaufnimmt.
  2. Adagio: Der zweite Satz, in As-Dur gehalten, ist ein langsamer und getragener Satz von erhabener Schönheit. Die Melodie wird von den Streichern getragen und von den Holzbläsern umspielt. Der Satz ist von einer tiefen spirituellen Durchdringung geprägt und vermittelt ein Gefühl von Frieden und Kontemplation.
  3. Scherzo. Lebhaft: Der dritte Satz, ein Scherzo, ist von rhythmischer Energie und spielerischer Leichtigkeit geprägt. Das Hauptthema wird von den Blechbläsern vorgestellt und von den Streichern beantwortet. Das Trio, in As-Dur gehalten, steht im Kontrast zum Scherzo und zeichnet sich durch seinen lyrischen und tänzerischen Charakter aus.
  4. Finale. Allegro animato: Der vierte Satz, ein Finale, ist von dramatischem Elan und triumphalem Charakter geprägt. Das Hauptthema wird von den Streichern vorgestellt und von den Blechbläsern verstärkt. Der Satz ist von zahlreichen Kontrapunkten und Fugato-Passagen durchzogen und mündet in einem strahlenden und kraftvollen Schluss.

Der erste Satz: Allegro molto moderato

Der erste Satz eröffnet die Sinfonie mit einem Paukenschlag – fast im wahrsten Sinne des Wortes. Das Hauptthema, kraftvoll und bestimmt, wird von den Streichern vorgestellt und entfaltet sofort eine immense Sogwirkung. Es ist ein Thema von fast martialischer Strenge, das jedoch auch eine latente Sehnsucht in sich birgt. Die Harmonik ist komplex und vielschichtig, wodurch eine Spannung erzeugt wird, die sich im Laufe des Satzes immer weiter aufbaut.

Das Seitenthema, das in der Dominante (Es-Dur) erklingt, bildet einen deutlichen Kontrast zum Hauptthema. Es ist lyrischer und sanfter, von einem fast pastoralen Charakter. Diese Gegenüberstellung von Kraft und Zartheit, von Strenge und Innigkeit, ist ein typisches Merkmal von Bruckners Kompositionsstil. Die Durchführung des Satzes ist von dramatischer Zuspitzung geprägt. Die Themen werden fragmentiert, variiert und in immer neue Zusammenhänge gestellt. Bruckner scheut sich nicht vor Dissonanzen und abrupten Wechseln, um die Spannung noch weiter zu erhöhen.

Die Reprise bringt die Themen in veränderter Form zurück. Das Hauptthema erklingt nun noch kraftvoller und triumphaler, während das Seitenthema eine neue Tiefe und Innigkeit gewinnt. Der Satz endet mit einem kraftvollen und energiegeladenen Ausklang, der jedoch auch eine Frage offen lässt, eine Sehnsucht nach einer noch höheren Erfüllung.

Der zweite Satz: Adagio

Das Adagio, der langsame Satz der Sinfonie, ist ein Hort der Stille und Kontemplation. In As-Dur gehalten, entfaltet es einen Klangzauber von erhabener Schönheit. Die Melodie, getragen von den Streichern, ist von einer tiefen spirituellen Durchdringung geprägt. Sie scheint aus einer anderen Welt zu stammen, aus einer Sphäre jenseits des Irdischen.

Die Holzbläser umspielen die Melodie mit zarten Arabesken und verleihen dem Satz eine zusätzliche Farbe und Tiefe. Die Harmonik ist reichhaltig und nuancenreich, wobei Bruckner immer wieder überraschende Wendungen und Modulationen einsetzt. Der Satz ist von einer tiefen Innerlichkeit geprägt, die den Zuhörer in seinen Bann zieht. Er scheint eine Antwort auf die Fragen und Sehnsüchte zu geben, die im ersten Satz aufgeworfen wurden. Er vermittelt ein Gefühl von Frieden und Geborgenheit, von einer tiefen Verbundenheit mit dem Göttlichen.

Das Adagio ist zweifellos einer der schönsten und ergreifendsten langsamen Sätze der gesamten Sinfonik. Es ist ein Beweis für Bruckners Fähigkeit, tiefe Emotionen und spirituelle Erfahrungen in Musik zu verwandeln.

Der dritte Satz: Scherzo. Lebhaft

Das Scherzo, der dritte Satz der Sinfonie, bildet einen deutlichen Kontrast zum Adagio. Es ist ein Satz von rhythmischer Energie und spielerischer Leichtigkeit, der den Zuhörer mitreißt. Das Hauptthema, das von den Blechbläsern vorgestellt wird, ist von einer fast wilden Entschlossenheit geprägt. Die Streicher antworten mit schnellen Läufen und Pizzicato-Effekten, wodurch eine lebhafte und turbulente Atmosphäre entsteht.

Das Trio, das in As-Dur steht, bildet einen kurzen Moment der Ruhe und Besinnlichkeit. Es ist lyrischer und tänzerischer als das Scherzo, von einer fast volkstümlichen Einfachheit. Doch auch hier ist Bruckner nicht um einen überraschenden harmonischen Kniff verlegen, der dem Trio eine zusätzliche Würze verleiht.

Das Scherzo ist ein Beweis für Bruckners Fähigkeit, auch in schnelleren Sätzen tiefe Emotionen auszudrücken. Es ist ein Satz voller Lebensfreude und Energie, der jedoch auch eine dunkle Seite hat, eine Ahnung von den Abgründen des menschlichen Daseins.

Der vierte Satz: Finale. Allegro animato

Das Finale, der vierte Satz der Sinfonie, ist von dramatischem Elan und triumphalem Charakter geprägt. Es ist ein Satz, der alle Kräfte des Orchesters entfesselt und den Zuhörer mitreißt. Das Hauptthema, das von den Streichern vorgestellt wird, ist von einer fast unbändigen Energie geprägt. Die Blechbläser verstärken den Effekt noch zusätzlich, indem sie das Thema mit strahlenden Fanfaren begleiten.

Der Satz ist von zahlreichen Kontrapunkten und Fugato-Passagen durchzogen, die die musikalische Spannung immer weiter erhöhen. Bruckner scheut sich nicht vor komplexen harmonischen Wendungen und überraschenden Modulationen, um die dramatische Wirkung zu verstärken. Im Laufe des Satzes werden immer wieder Motive aus den vorherigen Sätzen aufgegriffen, wodurch ein Gefühl der Einheit und Kohärenz entsteht. Am Ende mündet das Finale in einem strahlenden und kraftvollen Schluss, der jedoch auch eine gewisse Tragik in sich birgt. Es ist ein Sieg, der hart erkämpft wurde, ein Triumph, der mit einem hohen Preis bezahlt wurde.

Das Finale ist ein würdiger Abschluss einer Sinfonie, die den Zuhörer von der ersten bis zur letzten Note in ihren Bann zieht. Es ist ein Beweis für Bruckners Fähigkeit, monumentale Klangarchitekturen zu erschaffen, die den Hörer tief berühren und nachhaltig beeindrucken.

Der Einfluss Richard Wagners

Es ist unbestreitbar, dass Richard Wagner einen tiefgreifenden Einfluss auf Anton Bruckner ausgeübt hat, und dies spiegelt sich auch in der Sinfonie Nr. 1 wider. Bruckner war fasziniert von Wagners revolutionären Harmonien, seiner orchestralen Klangpracht und seiner Fähigkeit, dramatische Inhalte musikalisch umzusetzen. Er besuchte Aufführungen von Wagners Opern und studierte dessen Partituren eingehend.

In der Sinfonie Nr. 1 lassen sich deutliche Spuren von Wagners Einfluss erkennen. Bruckner verwendet eine ähnliche orchestrale Besetzung wie Wagner und setzt die Instrumente mit großer Virtuosität ein. Auch die Harmonik ist von Wagners Vorbild geprägt. Bruckner verwendet häufig Chromatik und Dissonanzen, um die musikalische Spannung zu erhöhen.

Allerdings ist Bruckner kein bloßer Epigone Wagners. Er behält seinen eigenen musikalischen Stil bei und entwickelt ihn auf seine Weise weiter. Seine Musik ist spiritueller und religiöser geprägt als Wagners. Zudem verwendet er eine andere Form der thematischen Verarbeitung. Während Wagner seine Themen eher linear entwickelt, bevorzugt Bruckner eine blockartige Aneinanderreihung von thematischen Einheiten.

Der Einfluss Wagners auf Bruckner ist also komplex und vielschichtig. Bruckner hat von Wagner gelernt, aber er hat sich nicht von ihm vereinnahmen lassen. Er hat seinen eigenen musikalischen Weg gefunden und ist zu einem der bedeutendsten Sinfoniker des 19. Jahrhunderts geworden.

Die Instrumentation

Die Instrumentation der Sinfonie Nr. 1 in der „Linzer Fassung“ von 1868 ist typisch für die spätromantische Epoche, wenngleich Bruckner hier bereits seine unverkennbare Handschrift erkennen lässt. Das Orchester setzt sich wie folgt zusammen:

  • Holzbläser: 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten (in B und C), 2 Fagotte
  • Blechbläser: 4 Hörner (in F), 2 Trompeten (in F), 3 Posaunen (Alt-, Tenor- und Bassposaune)
  • Schlagwerk: Pauken
  • Streicher: Violinen I, Violinen II, Violen, Violoncelli, Kontrabässe

Bruckner nutzt die verschiedenen Instrumentengruppen auf differenzierte Weise, um die musikalischen Inhalte der Sinfonie zum Ausdruck zu bringen. Die Streicher bilden das Fundament des Klangkörpers und tragen die Melodien. Die Holzbläser sorgen für Farbe und Abwechslung, während die Blechbläser für Kraft und Glanz sorgen. Das Schlagwerk, insbesondere die Pauken, wird sparsam, aber effektvoll eingesetzt, um dramatische Akzente zu setzen.

Bruckner experimentiert in der Sinfonie Nr. 1 bereits mit der Klangfarbe und der Dynamik des Orchesters. Er setzt beispielsweise häufig den sogenannten „Bruckner-Tremolo“ ein, ein schnelles Tremolo der Streicher, das einen schwebenden und geheimnisvollen Klang erzeugt. Auch die Verwendung von Generalpausen ist ein typisches Merkmal von Bruckners Kompositionsstil. Sie dienen dazu, die Spannung zu erhöhen und die Musik zu strukturieren.

Die Instrumentation der Sinfonie Nr. 1 ist also ein wichtiger Bestandteil des Brucknerschen Klangbildes. Sie trägt dazu bei, die Musik so kraftvoll, ergreifend und spirituell zu machen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen der Linzer und der Wiener Fassung?

Die Sinfonie Nr. 1 von Anton Bruckner existiert in verschiedenen Fassungen, wobei die „Linzer Fassung“ von 1868 und die „Wiener Fassung“ von 1890 die bekanntesten sind. Die Linzer Fassung gilt als die ursprüngliche Version und spiegelt Bruckners Kompositionsstil zu dieser Zeit wider. Die Wiener Fassung hingegen ist eine Überarbeitung, die Bruckner später vornahm, beeinflusst von seinen Erfahrungen und der Kritik, die er im Laufe der Jahre erhalten hatte. Die Wiener Fassung ist oft gestraffter und orchestraler überarbeitet, während die Linzer Fassung als direkter und ursprünglicher gilt.

Für wen ist die Linzer Fassung der Sinfonie Nr. 1 geeignet?

Die Linzer Fassung der Sinfonie Nr. 1 ist ideal für Musikliebhaber, die sich für die Entwicklung von Anton Bruckners Stil interessieren und die Ursprünglichkeit seiner musikalischen Vision schätzen. Sie ist besonders ansprechend für Hörer, die die rohe Energie und die weniger „polierte“ Klangästhetik der frühen Bruckner-Werke bevorzugen. Auch Musikstudenten und Musikwissenschaftler finden in dieser Fassung wertvolle Einblicke in den Schaffensprozess eines großen Komponisten.

Welche Einspielungen der Linzer Fassung sind empfehlenswert?

Es gibt zahlreiche empfehlenswerte Einspielungen der Linzer Fassung der Sinfonie Nr. 1. Einige der renommiertesten Interpretationen stammen von Dirigenten wie Kurt Eichhorn mit dem Bruckner Orchester Linz, oder auch Klassikaufnahmen unter der Leitung von Georg Tintner. Es lohnt sich, verschiedene Aufnahmen zu vergleichen, um diejenige zu finden, die den persönlichen Vorlieben am besten entspricht. Achten Sie auf Rezensionen und Empfehlungen von Musikkritikern und anderen Musikliebhabern.

Wie kann ich die Sinfonie Nr. 1 in der Linzer Fassung optimal genießen?

Um die Sinfonie Nr. 1 in der Linzer Fassung optimal zu genießen, empfiehlt es sich, sich vorab mit dem Werk und seinem historischen Kontext auseinanderzusetzen. Lesen Sie Programmbeschreibungen, Analysen und Rezensionen, um ein tieferes Verständnis für die Musik zu entwickeln. Schaffen Sie eine ruhige und ungestörte Hörumgebung, in der Sie sich voll und ganz auf die Musik konzentrieren können. Nutzen Sie hochwertige Kopfhörer oder Lautsprecher, um die Klangnuancen und die orchestrale Vielfalt optimal zu erleben. Lassen Sie sich von der Musik berühren und nehmen Sie sich Zeit, die Emotionen und die spirituelle Tiefe des Werkes auf sich wirken zu lassen.

Welche anderen Werke von Bruckner sind ähnlich wie die Sinfonie Nr. 1 (Linzer Fassung)?

Wenn Ihnen die Sinfonie Nr. 1 in der Linzer Fassung gefällt, könnten Ihnen auch andere frühe Werke von Anton Bruckner zusagen, insbesondere seine Sinfonie Nr. 0 (die „Nullte“) und seine Messe in d-Moll. Diese Werke zeigen ähnliche stilistische Merkmale und geben einen Einblick in Bruckners Entwicklung als Komponist. Auch seine frühen Ouvertüren und Orchesterstücke sind einen Blick wert.

Bewertungen: 4.6 / 5. 450

Zusätzliche Informationen
Verlag

Naxos

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